Studiengänge und -schwerpunkte
Fachhochschulen
ASFH
Die Gender Studies an der ASFH sind primär an der sozialen Arbeit mit und der Gesundheitsversorgung von Frauen orientiert. Sie werden jedoch auch in weitere gesellschaftliche Analysekategorien eingebunden wie etwa in den Kontext von sozialer Ungleichheit, Rassismus und Heterosexismus. Für den Bachelorstudiengang "Soziale Arbeit" wurde das Modul Diversity Studies entwickelt, in dem das Fach "Gender und Queer Studies" ein zentrales Element ist. Genderkompetenz ist als übergreifendes Lernziel in jedem Modul der neuen Bachelorstudiengänge curricular verankert.KHSB
Studienschwerpunkt "Geschlechtsdifferenzierende Soziale Arbeit"
Koordinatorin: Prof. Dr. Petra Focks (Sozialpädagogik, Jungen- und Mädchenarbeit)Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin
Tel. 030 501010-40
Fax 030 501010-88
focks@khsb-berlin.de
ASFH EFB KHSB HU
Im von ASFH, EFB, KHSB und HU hochschulübergreifend organisierten Masterstudiengang "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession", der seit 2001 besteht, sind Gender-Aspekte als Querschnittsaufgabe integriert und in einem von der KHSB vertretenen Vertiefungsmodul "Geschlechterverhältnisse" als schlüsselqualifizierend bestimmt.FHW
Die FHW bietet im Hauptstudium der Wirtschaftswissenschaften seit 1997 das Themenfeld "Ökonomie und Geschlechterverhältnis" unter Beteiligung von Betriebs- und Volkswirtschaft, Recht und Soziologie an. Dieses Themenfeld geht auf den bereits 1991 ins Leben gerufenen Studienbereich "Frauen und Wirtschaft" zurück. Über verbindliche Lehrabkommen mit der HU deckt die FHW auch den wirtschaftswissenschaftlichen Bereich des dortigen Studiengangs Geschlechterstudien/Gender Studies ab.TFH
Mit dem Projektverbund Chancengleichheit für Frauen setzt die Hochschule anspruchsvolle Projekte auf vier Ebenen um:- Berufung von fünf Gender/Innovationsprofessorinnen
- Nachwuchsförderung von weiblichen Wissenschaftlerinnen
- Qualifizierung und Coaching von Frauen aller Statusgruppen
- Werbung von weiblichen Studierenden in die männlich dominierten Studiengänge
FHVR
Die Geschlechterperspektive ist an der FHVR momentan vor allem im familienrechtlichen Lehrangebot der Rechtspflegevertreten. In allen Fachbereichen wird derzeit daran gearbeitet, geschlechterspezifische Fragestellungen und Perspektiven in die Lehre zu integrieren und curricular zu benennen.Diese Zusammenstellung zeugt von der gut aufeinander abgestimmten Angebotsstruktur, die zugleich den speziellen Ausbildungsprofilen der Hochschulen im grundständigen Bereich Rechnung trägt. Ergänzt wird das grundständige Lehrangebot durch spezialisierte, erst in den letzten Jahren entwickelte Weiterbildungs-Studiengänge, die sich primär an Berufspraktikerinnen richten beziehungsweise berufsqualifizierend ausgerichtet sind.
