Einrichtungen zur Nachwuchsförderung
An dieser Stelle sind die aktuellen Graduiertenkollegs und Promotionskollegs der Berliner Universitäten einschließlich der Charité aufgeführt, die einen thematischen Fokus in der Geschlechterforschung haben.
Die fachübergreifenden Promotionsstipendienprogramme für Frauen, die es an verschiedenen Fachhochschulen gibt, und in denen u. a. auch Geschlechterforschung betrieben wird, finden Sie unter "Ergänzende Instrumente zur Nachwuchsförderung"
HU
Graduiertenkolleg "Geschlecht als Wissenskategorie"
Sprecherin: Prof. Dr. Christina von Braun
Postanschrift: Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Sitz: Kulturwissenschaftliches Seminar, Sophienstr. 22a, 10178 Berlin
Tel. 030 2093-8237
Koordination: Viola Beckmann
viola.beckmann@gender.hu-berlin.de
www.geschlecht-als-wissenskategorie.de
Projektförderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Laufzeit: 2005 bis 2013
Promotionskolleg: "Ressourcenpolitik und Geschlechtergerechtigkeit
in der Globalisierung"
Sprecherinnen: Prof. Dr. Christine Bauhardt (HU Berlin) und Prof.
Dr. Sabine Hofmeister (Universität Lüneburg)
Postanschrift: Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Sitz: Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät, FG Gender und Globalisierung,
Hannoversche Str. 27, 10115 Berlin
Projektförderung: Heinrich Böll Stiftung
Laufzeit: ab 2011
TU
Das 1995 aufgebaute ZIFG an der TUB versteht sich neben seinen Aufgaben in der Lehre als Forschungseinrichtung für das disziplinenübergreifende Fachgebiet der Gender Studies mit einem Fokus auf kritischer Wissenschaftsforschung insbesondere zum Feld der Transformationen von Wissen ? Technik und Technologie ? Mensch ? Geschlecht.
Das Graduiertencolloquium am ZIFG ist ein kontinuierlicher Arbeitszusammenhang, der sich im Semester wöchentlich trifft und die Möglichkeit bietet, Dissertationen und Examensarbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Die Arbeiten des Colloquiums sind hinsichtlich ihrer Gegenstände, Fragestellungen und disziplinären Verortungen sehr heterogen. Gemeinsamer Bezugspunkt der Projekte sind queer-feministische Theorien und Ansätze, die die heteronormative Zweigeschlechtlichkeit in ihrer historischen Verwobenheit mit anderen sozialen Differenzierungen und Hierarchisierungen betrachten. Das Colloquium bietet zudem einen Zusammenhang, in dem die eigene wissenschaftliche Tätigkeit, deren institutionelle Rahmenbedingungen und die damit verbundenen Subjektivierungsweisen kritisch reflektiert werden können. Um der Vereinzelung in der Arbeit an der eigenen Qualifikation entgegen zu treten, werden aus dem Colloquium heraus auch gemeinsame Workshops organisiert und Formen alternativer/kollektiver Wissensproduktion diskutiert und praktiziert.
FU
Ihrer Verankerung der Geschlechterstudien in den Fächern entsprechend, zeichnet sich die FU durch die Integration der Geschlechterforschung in diverse Forschungsverbünde aus: Vertreten ist sie im Graduiertenkolleg "Körperinszenierungen", dem Sonderforschungsbereich "Kulturen des Performativen", der DFG-ForscherInnengruppe "Selbstzeugnisse in transkultureller Perspektive". Darüber hinaus existiert ein fächerübergreifender Forschungsverbund "Diversity", der in eine Graduate-School münden soll. Zielvereinbarungen mit den Fachbereichen unterstützen durch Einrichtung entsprechender Stellenpositionen zudem mehrere Projekte zur Geschlechterforschung etwa in den Geowissenschaften und in der Pharmazie.Charité
Die "Charité - Universitätsmedizin Berlin" ist die Gemeinsame Medizinische Fakultät der FU und der HU.Graduiertenkolleg "Aspekte bei Myokardhypertrophie"
Sprecherin: Prof. Dr. Vera Regitz-ZagrosekCharité - Universitätsmedizin Berlin
Center for Cardiovascular Research (CCR)
Postanschrift: Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
Tel. 030 450-525 172, -288
vera.regitz-zagrosek@charite.de
www.charite.de/graduiertenkolleg754
Projektförderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Laufzeit: 2001 bis 2010
