Universitäten
Freie Universität
Studierende: 31.595
Professuren: 450, darunter 68 JPs
11 bzw. 12 Fachbereiche:
Veterinärmedizin, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Politik-
und Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaft und Psychologie, Geschichts-
und Kulturwissenschaften, Philosophie und Geisteswissenschaften, Mathematik
und Informatik, Physik, Biologie/ Chemie/Pharmazie, Geowissenschaften,
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ( www.charite.de
) ist die Gemeinsame Medizinische Fakultät der Freien Universität
Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin.
3 Zentralinstitute:
Osteuropa-Institut, John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien,
Lateinamerika-Institut
(Stand Wintersemester 2009/10; für die Zahl der Professuren Stand Ende 2008)
Profil bildend für die Geschlechterforschung an der FU ist ihre breite
Verankerung innerhalb der Fächer und deren Unterstützung durch
die von der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung
wahrgenommenen Koordinationsaufgaben. Stark vertreten ist die Geschlechterforschung
traditionell vor allem in den Sozial- und Geisteswissenschaften, hier insbesondere
in Erziehungswissenschaft und Psychologie, Politikwissenschaft, Lateinamerika-Studien,
Geschichte, Literatur- und Sprachwissenschaften. Sie genießt dort
hohes Ansehen und trägt deutlich zur Attraktivität der Universität
bei. Die FU hat sich 1981 mit Gründung der Zentraleinrichtung zur Förderung
von Frauenstudien und Frauenforschung explizit für ein interdisziplinäres,
dezentrales Konzept und gegen einen eigenen Studiengang im grundständigen
Bereich entschieden. Die 2000 beschlossene Umbenennung in Zentraleinrichtung
zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung folgt der inhaltlichen
Weiterentwicklung der Forschung. In den Ergebnissen der Diskussion um das
Leitbild der FU von 1999 wurde die Fortentwicklung der erfolgreich etablierten,
dezentral verankerten Geschlechterforschung festgehalten. Über Zielvereinbarungen
mit den Fachbereichen, denen an der FU ein besonderes Gewicht zukommt, wird
die Geschlechterforschung gefördert und deren Berücksichtigung
in der Lehre als Querschnittsaufgabe bestimmt. Das breite Angebot in den
jeweiligen Fächern ergänzt inzwischen ein weiterbildender postgradualer
Masterstudiengang Gender- und Diversity-Kompetenz, der als fachbezogene
Zusatzqualifikation AbsolventInnen aller Fachrichtungen anspricht.
Für die ausgezeichneten Leistungen der FU in der Förderung der
Frauen- und Geschlechterforschung und der Frauenförderung wurde sie
mit dem Total E-Quality Science Award 2002; 2005 und 2008 ausgezeichnet.
Folgende Einrichtungen der Frauen- und Geschlechterforschung sind an der
FU angesiedelt:
Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung
(ZE)
(Siehe Gender in Berlin)
Gender- und Diversity-Kompetenz
Der weiterbildende, anwendungsorientierter und interdisziplinärer Masterstudiengang
(Siehe Gender in Berlin)
Graduiertenkolleg "Körperinszenierungen"
